YURI und Planetly bringen Klimaschutz in den Weltraum

yuri ist ein Weltraum-Startup, das wissenschaftliche Forschung in der Mikrogravitation ermöglicht – auf der ISS, SpaceX-Raketen oder Parabelflügen.

 

Die Kohlenstoffemissionen, die dabei entstehen, insbesondere bei den Raketenstarts und wissenschaftlichen Flügen, wurden mit den Lösungen von Planetly analysiert und ausgeglichen.

Industrie: Transport & Logistik
Ort: Meckenbeuren, Deutschland
Mitarbeiter: 10
CO2 Kompensation

141 t

Kompensiertes CO2

Offset Projekte

2

Nachhaltigkeits-Portfolio-Projekte

Data Points

1.000+

Analysierte Datenpunkte

Über Yuri

Hintergrund und Zielstellung

yuri bringt wissenschaftliche Erkenntnisse zu einem breiteren akademischen Publikum. Die Mitgründer Maria, Chriss, Philipp und Mark waren sich darüber im Klaren, dass ihre Mission nicht im Widerspruch zur ökologischen Nachhaltigkeit stehen sollte. Daher war es für sie wichtig, eine planet positive Firma zu werden.

 

Planetly bietet Lösungen an, die es Unternehmen ermöglichen, ihren Kohlenstoff-Fußabdruck zu managen. Mit der Carbon Intelligence Software von Planetly können Kunden ihre CO2-Emissionen verstehen, reduzieren und ausgleichen – auf der Grundlage realer Daten und in Echtzeit.

 

Die CO2-Emissionen von yuri seit Beginn der Firmenaktiviäten zu verstehen, zu reduzieren und zu kompensieren. Zusätzlich die Verankerung des Klimaschutzes in der Unternehmensstrategie, um somit zu Pionieren in der Branche werden.

Wir können nicht die Forschung im Weltraum und in der Mikrogravitation voranbringen und dabei die Auswirkungen auf die Erde ignorieren.



Mark Kugel
yuri Mitgründer

Fußabdruck

yuri’s Fußabdruck

Unser Fußabdruck misst die Menge des Kohlenstoffdioxids, den yuri emittiert. Wir geben ihn in der Einheit CO2e an, was für Kohlenstoffdioxid-“Äquivalent” steht. Warum nicht einfach Kohlendioxid?

 

Unter Äquivalent verstehen wir auch die Emissionen anderer Treibhausgase, die in vielen verschiedenen Formen auftreten können. In yuri’s Fall sind das zum Beispiel schwarzer Kohlenstoff oder Emissionen durch Strahlungsantrieb. Schwarzer was? Wer strahlt? Ganz einfach: Schwarzer Kohlenstoff ist auch als Ruß bekannt und mit Strahlungsantrieb beschreibt man die stärkere Auswirkung von Emissionen in großen Höhen. Beide treten überlicherweise bei Raketenstarts auf. Wir haben ihre Auswirkungen auf das Klima in CO2-Äquivalenten berechnet, um sie vergleichbar und addierbar zu machen.

 

Schliesslich kamen wir zum Schluss, dass jedes auf einem Parabelflug durchgeführte Experiment im Durchschnitt 16,6 Tonnen CO2e beträgt. Für Experimente, die zur Internationalen Raumstation starten, sind es etwa 1,4 Tonnen CO2e pro kg Gewicht. Wow!

Berechnung

Wie haben wir gemessen?

Nun, die größte Sorge, mit der wir uns konfrontiert sahen, waren die massiven Abgasemissionen, die durch die Raketen und Parabelflüge verursacht wurden. Proportional machen sie einen riesigen Teil unserer Emissionen aus. Noch größer waren nur die Emissionen unserer Geschäftsreisen, die auch den weitaus größten Teil ausmachten. Wir entschieden uns dafür sie nach der gängigen Methode, auf Grundlage des Treibstoffverbrauchs, zu berechnen.

 

Darüber hinaus haben wir uns auf unseren Energieverbrauch konzentriert. Dadurch, dass wir uns schon früh für einen Ökostromanbieter entschieden haben, konnten wir hier bereits deutliche Emissionen senken. Unsere Heizung blieb jedoch ein hoher Emissionsfaktor.

 

Außerdem haben wir unser tägliches Pendeln, Büromaterial, Verbrauchsmaterialien wie Lebensmittel und Getränke sowie unseren Abfall, den wir ohnehin trennen, mit einbezogen.

141 t

Die größten Emissionsfaktoren sind:

63.0t CO2e

Firmenreisen

16.6t CO2e

Parabelflüge

5.7t CO2e

Raketenstarts

0.0t CO2e

Bürostrom*

*Huch? Ja, yuri nutzt bereits einen Grünstomanbieter.

Analyse

Ergebnis unserer Analyse

Das Ergebnis der Analyse von Planetly ist die Summe der betrieblichen Emissionen von yuri ab dem Jahr des Starts von yuri und hochgerechnet für das Jahr 2020.

 

Dies ist die gesamte CO2e-Menge, die durch unsere Dienstleistungserbringung verursacht wurde, bevor wir die Zahl durch Klimakompensation auf Null reduziert haben. Unsere Berechnungen haben wir sehr konservativ durchgeführt. Das heißt, wir sind immer von den jeweils höchsten Emissionen ausgegangen und haben auch die Emissionen von Parabelflügen und Raketenstarts mit dem Faktor drei multipliziert. Auf diese Weise wollten wir sicherstellen, dass wirklich alle Emissionen ernsthaft berücksichtigt werden.

 

Unsere Ergebnisse wollen wir mit der Welt teilen, um den Klimaschutz in den Weltraum und die Industrie zu bringen. Unseren Fußabdruck zu kennen, war für uns dabei ein erster kleiner Schritt. Die daraus resultierenden Maßnahmen sind jedoch ein großer Schritt in Richtung “planet positive” zu werden.

satellite
Ausblick

In Zukunft streben wir nach Reduktion

Langfristig wollen wir alle Emissionen aus unserem Betrieb reduzieren. Deshalb werden wir uns im Rahmen der künftigen Unternehmensstrategie ehrgeizige Ziele setzen.

 

Um ehrlich zu sein, können wir jedoch einen wesentlichen Teil unserer Dienstleistungen, die wir erbringen, nicht kontrollieren. Die Raketen und Flüge, die wir nutzen, werden von Unternehmen wie SpaceX und Novespace geleast. Wir sind jedoch ständig im Austausch mit unseren Geschäftspartnern, wie wir mögliche Reduktionenen realisieren können. Wichtiger ist, dass unsere Geschäftsreisen den größten Teil unserer Emissionen verursachen. Neue Reiserichtlinien werden dafür sorgen, dass wir hier große Reduktionen erreichen können.

 

Planetly wird uns auch weiter dabei unterstützen und geeignete Reduktionsmaßnahmen vorschlagen, um über Klimaneutralität hinauszugehen.

Projekte

Wir haben unsere Emissionen kompensiert

Dank des Fachwissens und Netzwerks von Planetly haben wir eine große Auswahl an potenziellen Ausgleichsprojekten erhalten. Wir diskutierten die Vorschläge und wählten schließlich ein Projekt aus, das nun den Start unseres Offset-Portfolios markiert.

 

Wir wollten unsere Bemühungen unbedingt auf die Unterstützung einer bestimmten Region konzentrieren und haben uns daher für die Philippinen entschieden. Das Land gehört zu denen, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Auch unser Mitgründer Mark ist dort geboren und hat immer noch starke Verbindungen. Bei dem von uns ausgewählten Projekt handelt es sich um eine Photovoltaikanlage, mit der lokale Gemeinden in der Unabhängigkeit ihrer Stromerzeugung unterstützt werden. Damit leisten wir einen Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der UN, namentlich Nummer 7, 8, 9 und 13.

 

Darüber hinaus unterstützen wir das Projekt KTEP – das von Marks Eltern auf den Philippinen gegründet wurde. Neben anderen Projekten wie Bildung und Schaffung von Arbeitsplätzen baut KTEP Wasserbrunnen (bisher >250) für lokale Gemeinden. Ein Brunnen kann 500 Einheimische mit frischem Wasser versorgen. Zusammen mit KTEP bauen wir pro Raketentstart einen Brunnen. Es handelt es sich zwar nicht um eine CO2-ausgleichende Maßnahme, jedoch um ein wichtiges Nachhaltigkeitsprojekt, das einen direkten Beitrag zu den SDGs leistet. In diesem Fall SDG 6, “Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und sanitären Einrichtungen.”

  • PV-Projekt

    Solarkraftanlage für lokale Gemeinden

    Philippinen

  • Wasserbrunnen auf den Philippinen

    Philippinen

  • Würden Sie gern mehr Informationen erhalten?

    Schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen zum Vorgehen haben oder selber mit Planetly den Weg zur Klimaneutralität gehen möchten!

    Yuri
    Frederik Keuch
    [email protected]
    Zu Yuri
    Planetly
    Christina Richter
    [email protected]
    Zu Planetly

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