HelloFresh DACH wird klimaneutral mit Planetly

HelloFresh ist der All-in-One-Service für flexible, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung: Mit einer Kochbox voller frischer, ausgewählter Zutaten und mit leckeren Rezepten. Zusammen mit Planetly hat HelloFresh seinen CO2-Unternehmensfußabdruck berechnet und kompensiert: nicht nur die, die durch Büros und Produktionsstätte anfallen, sondern auch der gesamte Transport von den Lieferanten bis zu den Verbrauchern ist ausgeglichen.

Industrie: Lebensmittel
Ort: Berlin/Verden, Deutschland und Möhlin, Schweiz
CO2-Fußabdruck: 13.619 t
CO2 Kompensation

14.000t

Kompensiertes CO2

Offset Projekte

3

Offset Portfolio Projekte

Data Points

> 500.000

Analysierte Datenpunkte

About HelloFresh
Über HelloFresh

Hintergrund & Zielstellung

HelloFresh ist die wöchentliche Garantie für eine ausgewogene Ernährung und der weltweit führende Anbieter von Kochboxen. Nachhaltigkeit ist Teil der Unternehmens-DNA – vom Feld bis auf die Gabel: Die Kochboxen mit frischen, grammgenau vorportionierten Zutaten helfen dabei, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Für die Kochboxen wählt HelloFresh Lebensmittel so regional und nachhaltig wie möglich aus und liefert grammgenau vorportionierte Zutaten. So vermeidet HelloFresh Lebensmittelverschwendung. Zusätzlich wurden die CO2-Emissionen des Betriebs und Services für Energie, Lieferung, Website, App und Server, sowie für alle Verpackungen von Planetly berechnet und durch Klimaschutzprojekte kompensiert. Alle Projekte sind nach den höchsten Standards ausgewählt (VCS, REDD+, CCBA).

 

Planetly ist ein starker Partner von HelloFresh im Bereich CO₂-Offset und unterstützt das Unternehmen bei der Reduzierung und Kompensation der CO2-Emissionen, so dass HelloFresh nun klimaneutral ist. Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks wurde zusätzlich durch TüV Rheinland geprüft und zertifiziert.

Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Deshalb engagieren wir uns freiwillig für den Klimaschutz. Mit Planetly haben wir einen innovativen und tatkräftigen Partner an unserer Seite.



Nils Herrmann
Co-Managing Director & COO HelloFresh Deutschland, Österreich und Schweiz
HelloFresh's Footprint

Fußabdruck

HelloFresh's Fußabdruck

Bis die Kochboxen bei den Verbraucher*innen stehen, fallen natürlich unvermeidbare Emissionen an. Wir haben sie uns genau angeschaut.

 

Der größte Anteil von HelloFreshs CO2-Fußabdruck entsteht beim Transport der fertigen Boxen zu den Kunden. Die gute Nachricht: HelloFreshs Logistikpartner kompensieren Emissionen bereits, sodass ein Teil der Transporte schon klimaneutral erfolgt. Wir erfassen sie dennoch, um einen vollständigen Überblick über alle klimarelevanten Prozesse entlang der Lieferkette zu erhalten.

 

Ebenfalls ins Gewicht fallen Emissionen bei der Verpackung der Lebensmittel. Hier arbeitet HelloFresh bereits intensiv daran, möglichst umweltfreundliche Optionen anzubieten, ohne Kompromisse bei der Qualität der Produkte einzugehen, und kompensiert die Emissionen der Herstellung, während Verpackungen weiter reduziert werden.

 

Rechnet man alle Emissionen aus Transport, Verarbeitung, Verpackung, IT und Bürobetrieb zusammen, entsteht ein CO2-Fußabdruck von rund 13.619 Tonnen, den HelloFresh mit Planetly kompensiert.

Box

Berechnung

Wie haben wir gemessen?

Natürlich fallen bei HelloFresh Treibhausgasemissionen an, die bei einzelnen Schritten der Prozesskette entstehen. Angefangen beim Transport von den Lieferanten bis hin zur Nutzung der App durch die Kunden.

 

Dabei haben wir uns nicht auf den Teil beschränkt, der direkt im Unternehmen anfällt: Emissionen aus Logistik und Verpackung fallen streng genommen nicht in HelloFreshs CO₂-Bilanz. Sie entstehen üblicherweise bei anderen Unternehmen, nämlich bei den Herstellern der Verpackungsmaterialien sowie den Spediteuren. Da sie aber auch davon abhängen, dass HelloFresh die Produkte und Services nutzt, hat es sie mit in die Berechnungen aufgenommen, um den tatsächlichen Fußabdruck aufzuzeigen. Wir sind besonders stolz darauf, dass der TÜV Rheinland diese umfassende Berechnung geprüft und zertifiziert hat.

13.619t

Größte Faktoren waren:

Scope1
535t CO2e

Scope 1: Direkte Energieerzeugung

Scope2
831t CO2e

Scope 2: Indirekte Energieerzeugung

Scope3
12.253t CO2e*

Scope 3: Indirekte Emissionen

*Mehr als 4.000t wurden bereits durch Logistik-Partner kompensiert und sind hier nicht inkludiert

Analyse

Die Ergebnisse unserer Fußabdruck-Analyse

Das Ergebnis der Analyse von Planetly ist die Summe der betrieblichen Emissionen von HelloFresh vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021. Wir haben sie auf Grundlage der Daten aus dem ersten Quartal 2020 ermittelt und auf das Jahr hochgerechnet.

 

Warum haben wir vorausberechnet? Weil HelloFresh schon jetzt angefangen hat, für den genannten Zeitraum alle Emissionen zu kompensieren. Um sicherzustellen, dass die Prognose sich mit HelloFreshs tatsächlichem Fußabdruck deckt und ausreichend kompensiert wird, rechnen wir am Ende des Jahres nochmal nach.

 

HelloFresh setzt sich bereits seit Anfang des Jahres für Klimaschutzprojekte ein. Die Unternehmensemissionen der Scopes 1 und 2 – direkte und indirekte Energieerzeugung – sowie Bürobetrieb und Geschäftsreisen und Lieferungen zu Kunden hat HelloFresh zusammen mit Planetly berechnet und die Kompensation für das ganze Jahr begonnen. Ab Juli 2020 geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter: Nun rechnet es sich auch Emissionen aus der Verpackung, dem Transport vom Lieferanten bis zum Kunden zu, ebenso den CO₂-Fußabdruck seiner pendelnden Mitarbeiter, Druckmaterialien und App-, Website- und Server-Emissionen.

 

Die Kompensation ist ein Teil von HelloFreshs Nachhaltigkeitskonzept. Im nächsten Schritt wird HelloFresh die Berechnung in der Planetly-Cloud weiterführen und so in Echtzeit Entwicklungen nachverfolgen und Einsparpotenzial entdecken.

Eggplant
Ausblick

Weniger ist mehr: Wie HelloFresh auch in Zukunft reduziert

HelloFresh will weiterhin daran arbeiten, seine Treibhausgas-Emissionen zu senken und arbeitet bereits an konkreten Initiativen, wie, der Steigerung der Effizienz in der Produktion und der Umstellung auf erneuerbare Energien. Ab Januar 2021 steigt das Unternehmen am Produktionsstandort Verden in Deutschland zu 100% auf Ökostrom um.

 

Außerdem verfolgt HelloFresh gemeinsam mit Planetly das Ziel, die Emissionsquellen entlang seiner Wertschöpfungskette automatisiert und in Echtzeit zu tracken. Mit diesem datengestützten Ansatz erhält HelloFresh wichtige Informationen zu Handlungsmöglichkeiten, um Schritt für Schritt seinen CO₂-Fußabdruck zu verringern.

Projekte

HelloFresh hat kompensiert

Über Planetly erhielt HelloFresh eine große Auswahl möglicher Kompensationsprojekte. Entschieden hat sich das Unternehmen für drei Projekte: ein Methan-Auffangprojekt in den Niederlanden sowie zwei Aufforstungsprojekte in der Schweiz und in Peru.

 

Wichtig war HelloFresh, Verantwortung für seinen direkten Handlungsbereich zu übernehmen. Landwirtschaft trägt bis zu 14 Prozent an den weltweiten Treibhausgasemissionen bei. Entsprechend lag der Fokus auf Klimaschutzinitiativen, die an einer Verbesserung landwirtschaftlicher Praktiken mitwirken. In dem Projekt in den Niederlanden wird Dung aus der Schweinezucht vergärt und in Biogas umgewandelt, das zur regenerativen Energieerzeugung genutzt wird. Der Prozess vermeidet die unkontrollierte Entstehung des Treibhausgases Methan und wirkt so dem Klimawandel entgegen.

 

Zusätzlich zum Ansatz, Treibhausgasemissionen an der Quelle zu vermeiden, hat sich HelloFresh für Aufforstungsprojekte entschieden, die CO₂ aus der Luft in Böden und Biomasse binden und Ökosysteme schützen. In Peru unterstützt HelloFresh das Alto Mayo Schutzgebiet, das eine zentrale Rolle in der Erhaltung der lokalen Tier- und Pflanzenwelt spielt. Das REDD+ Projekt in Alto Mayo konnte die Entwaldung um 75 Prozent reduzieren. Und in der Schweiz sorgt ein Schutzgebiet im Kanton Schwyz für eine nachhaltige Forstwirtschaft, die die natürliche Biodiversität erhält und die Funktionsfähigkeit des Waldes als CO₂-Senke stärkt.

  • Swiss Forestry

    Schweizer Waldprojekt

    Schweiz

  • Biogas Netherlands

    Methan-Abscheidungsprojekt, Niederlande

    Niederlande

  • REDD+ Peru

    REDD+ Projekt im Anden-Amazonas, Peru

    Peru

  • Würden Sie gerne mehr Informationen erhalten?

    Schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen zum Vorgehen haben oder selber mit Planetly den Weg zur Klimaneutralität gehen möchten!

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    HelloFresh
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    Zu HelloFresh
    Planetly
    Christina Richter
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